kata maler

arbeitet rund um die Kamera – dahinter, davor, experimentell, digital und analog, in stehenden und bewegten Bildern. Sie lebt in Bremen fotografiert Menschen, Landschaften, Stillleben und in szenischen Portraits eine Synthese der genannten Sujets. Spätestens wenn die Menschen in Ihren Bildern Masken tragen, verschwimmen die Grenzen der Sujets endgültig. Ihr Wohnort ist ganz bewusst erwähnt, weil die neblige, manchmal melancholische Stimmung der Künstlerin in einigen ihrer Bilder aufscheint. Ähnlich wie Nebel die Landschaft verhüllen kann, liegt aber ihren Bildern gelegentlich ein Schleier, einerseits explizit als Element der Gestaltung, andererseits implizit im Sinne halb versteckter Bedeutungsebenen. Die Bedeutung ist die Emotion, die sich oft unter dem Offensichtlichen wie unter einer Maske versteckt. Die Maske wird so zum demaskierenden Element. In ihren Bildern geht es immer um Emotionen, spontane im Moment des Auslösens und tiefliegende, die das Leben begleiten und gestalten. Emotionen sind dabei keine einzeln isolierbaren Aspekte eines Menschen. Sie hängen immer zusammen und bilden ein Geflecht. Bestenfalls tritt ein Aspekt in den Vordergrund. In ihren Bildern wird das deutlich, die vordergründige Emotion bleibt Teil des dahinterliegenden Geflechts. So wird die Komplexität des Mensch-Seins abgebildet. Im fototechnischen Jargon könnte man es wie folgt formulieren: Ihre Bilder sind Emotions-Mehrfach-Belichtungen. www.finissage.de

Aus Träumen

Portraits, Körper, Szenen

lost and found

iPhoneografie

All my dead friends

Der Rabe

Polaroid

Stadt Land Fluß