.. so she went down down down… Ich fotografiere derzeit wenig. Ein paar Wassershootings fielen ins selbige und oftmals war ich damit sehr okay. Gerade schreibe ich für August wieder aus und bevorzuge da erstmal diejenigen, mit denen ein Shooting nicht zustande kam. Gestern saß ich dann an diesem Bild und hatte wahnsinnige Probleme mit der Bearbeitung. Das Licht war sehr hart an diesem Abend, trotz, dass es schon nach 21:00 war. Zudem hatten wir gerade mal 23 Grad. Sie war eines der wenigen Modellen, die ich für ein Wassershooting ausgewählt hatte, die ich noch nicht kannte, erwies sich aber als gute Wahl. Nun lagen zwischen dem Shooting und der Nachbearbeitung aber 3 Wochen, unter anderem eine Woche Färöer, mit wahnsinnig vielen Eindrücken auf über 100 Kilometern Wanderstrecke. Normalerweise bearbeite ich alle meine Bilder vor einer Reise, weil ich sonst immer Probleme habe, meine Eindrücke zu bündeln und sinnvoll zu verarbeiten. So auch gestern… Es funktionierte nichts und ich war sogar so verzweifelt, dass ich alte Bildlooks versucht habe, etwas, das für andere normal ist, für mich aber nur Ausdruck meiner Verzweiflung, denn ich nutze keine Presets oder alte Voreinstellungen. Gerade als ich das Bild komplett wegwerfen wollte, kam mir aber doch eine Idee. Dieser Bildlook ist etwas anders als mein sonstiger und sicher wird es den meisten viel zu wenig Kontrast sein. Vielleicht haben mich die so nebeligen Färöer Inseln inspiriert, vielleicht war es nur ein übriggebliebenes Gefühl davon, wie ich 6 Stunden im Regen und Starknebel auf einer Insel feststeckte, ohne Unterschlupf, ohne andere Menschen, nur ich und ein fremder Hütehund, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, auf mich aufzupassen. Das Bild hat wohl viel von meinem Färöergefühl und somit dann wohl doch wieder von mir.